Notizen zu KI-nativer Kanzleiarbeit.
Beiträge zu Berufsrecht, Architektur und der tatsächlichen Umsetzung von KI im Kanzleialltag.
Beiträge zu Berufsrecht, Architektur und der tatsächlichen Umsetzung von KI im Kanzleialltag.
Zwei Gerichte haben KI-erfundene Fundstellen in Schriftsätzen gerügt. Die Prüfpflicht ist nicht neu, aber sie braucht jetzt einen festen Arbeitsschritt.
Verbreitung, Abbruchquote, Hype-Ende: Was Thomson Reuters, Gartner und Forrester über agentische KI sagen und was daraus für Kanzleien folgt.
Wann dürfen Anwältinnen und Anwälte Mandantendaten an einen Cloud- oder KI-Dienst geben? § 203 StGB, § 43e BRAO und die Frage, wer Zugang zu den Daten hat.
Wie ich Law Flow mit acht KI-Agenten auf Claude Code betreibe: Ereignis-Bus, LangGraph-Koordinator auf AWS in Frankfurt und Freigaben, die kein Agent erteilen kann.
RAG zerlegt Dokumente in Abschnitte und sucht die ähnlichsten heraus. In der Aktenarbeit ist die ähnlichste Stelle aber selten die richtige.
Eine brauchbare KI-Richtlinie beantwortet vier Fragen: freigegebene Systeme, erlaubte Daten, Ausgabekontrolle und Fehlerfall. Alles andere ist Beiwerk.
Der Preis pro Nutzer ist der kleinste Posten. Teurer sind Infrastruktur, Anbindung, laufender Betrieb und die Zeit für die Kontrolle der Ergebnisse.
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO erfüllt das Datenschutzrecht, nicht das Berufsrecht. Was Kanzleien zusätzlich brauchen.
Warum in Kanzleien KI-Werkzeuge ohne Freigabe genutzt werden, worin das berufsrechtliche Risiko liegt und was besser wirkt als ein Verbot.
Chat-Oberfläche, API oder Cloud-Deployment: Dasselbe KI-Modell kann berufsrechtlich unzulässig oder tragfähig sein, je nachdem, wie eine Kanzlei darauf zugreift.
Die gefährlichste KI-Ausgabe ist die plausible: sauber formatiert und trotzdem falsch. Warum ein größeres Modell das nicht löst, Struktur dagegen schon.
Warum Kanzleien KI nicht app-weise einführen sollten, sondern als Ebene unter dem gesamten Arbeitsalltag. Die These hinter Law Flow.
Auf AWS Bedrock entscheidet das Inferenzprofil über den Verarbeitungsort, nicht das Modell. Wie Kanzleien die EU-Grenze technisch verriegeln.
Post, Fristen, Kollisionsprüfung und KYC kosten nicht abrechenbare Stunden. Warum hier der KI-Einstieg liegt und wie legal-ops-germany das umsetzt.
FIDO2, MFA, stillgelegter Root-User, PrivateLink, eigene KMS-Schlüssel, Kostenalarme: sechs Härtungsschritte vor dem ersten Mandantendokument.
Sechs Architekturmuster für KI-Agenten im Vergleich. Warum Nachvollziehbarkeit in Kanzleien meist für sequenzielle Workflows spricht.
Alles ist ein Trade-off, so lautet das Erste Gesetz der Softwarearchitektur. Warum die Abwägung im KI-Zeitalter wichtiger wird als Sprachbeherrschung.
Ein AV-Vertrag genügt nicht: § 43e BRAO verlangt Textform, Belehrung, Need-to-Know und Subunternehmer-Verpflichtung. Die Checkliste für KI- und Cloud-Verträge.