KI als Infrastruktur, nicht als weiteres Tool.
Law Flow berät Kanzleien und Rechtsabteilungen dabei, KI-nativ zu werden. Wir entwerfen die Architektur, richten sie ein, binden Ihre Dokumente und Ihr Know-how an und schulen Ihr Team. Über Vertraulichkeit und Datenschutz entscheiden wir dabei im Entwurf, bevor die erste Mandatsdatei das System erreicht.
Warum KI in Kanzleien bisher wenig bewegt.
Teuer und abhängig. Lizenzmodelle binden die Kanzlei an einen Anbieter, samt dessen Roadmap und Preisen.
Wissen verstreut. Es steckt in Postfächern, im DMS (Dokumentenmanagementsystem) und in einzelnen Köpfen, nur nicht dort, wo gearbeitet wird.
Kein messbarer Effekt. Nach der Einführung bleibt meist offen, wie viel Zeit tatsächlich gespart wurde.
Was Kanzleien uns erzählen.
Drei Sätze aus Erstgesprächen, anonymisiert wiedergegeben und auf das Wesentliche gekürzt. Sie beschreiben die Ausgangslage, an der unsere Arbeit ansetzt. Dazu eine Stimme aus der Zusammenarbeit.
„Die Menge an Tools überfordert. Sich da einen Überblick zu verschaffen kostet schon so viel, und das dann noch zu vertiefen, dafür fehlt oft die Zeit und auch die Energie.“
„In der unübersichtlichen KI-Welt hat mir Law Flow geholfen, das Relevante vom Hype zu trennen und gezeigt, was für meine Kanzlei möglich und sinnvoll ist.“
„Wir kriegen so viele E-Mails. Natürlich bearbeiten wir alles, aber manchmal rutscht halt auch was durch.“
„Man möchte ja eigentlich, dass die KI die Konstellation kennt, über die man schon sechsmal gesprochen hat.“
So sieht KI als Infrastruktur aus.
KI als Infrastruktur. Kontext managen.
Know-how in jeden Schritt einbinden.
Sichere Basis
Wissensdatenbank
Kontext-Ebene
Sie kaufen keine Software. Sie bekommen eine Umgebung, die Ihnen gehört.
Kein Lizenzmodell
Sie mieten bei uns keinen Zugang. Den Vertrag über die Modellnutzung schließt Ihre Kanzlei direkt mit AWS und zahlt die dortigen Preise, ohne Aufschlag und ohne Gebühr je Arbeitsplatz.
Kein weiteres Tool zum Einloggen
Es kommt keine zusätzliche Oberfläche dazu, in die Sie Akteninhalte hineinkopieren. Angebunden werden die Systeme, mit denen Sie ohnehin arbeiten: Postfach, Kalender, Ablage, Kanzleisoftware.
Keine KI-Agentur
Die Beratung kommt von einem Volljuristen, der Kanzleiabläufe und Berufsrecht kennt. Der Aufwand für die Erklärung, warum eine Frist keine Deadline ist, entfällt.
Keine Bindung an uns
Konto, Konfiguration und Dokumentation liegen bei der Kanzlei. Sie können die Zusammenarbeit jederzeit beenden und mit demselben Setup weiterarbeiten.
Was Sie davon haben.
Zeitgewinn. Beispielrechnung (illustrativ): fünf eingesparte Stunden pro Woche je Berufsträger entsprechen bei 250 €/Stunde und 48 Arbeitswochen rund 60.000 € zusätzlicher Kapazität pro Jahr, sofern die gewonnene Zeit in Mandatsarbeit fließt.
Kanzleiwissen abrufbar. Schnellerer Zugriff auf Kanzleiwissen über eine durchsuchbare Wissensdatenbank aus Ihren eigenen Dokumenten (RAG: Das Modell schlägt vor jeder Antwort in Ihren Dokumenten nach, statt aus dem Gedächtnis zu formulieren).
Keine Schatten-KI. An die Stelle privater Accounts tritt eine dokumentierte, auditierbare und richtlinienbasierte Nutzung.
KI-Arbeit als eigener Rechnungsposten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den KI-Einsatz gegenüber dem Mandanten ausweisen, statt ihn in der Stundenkalkulation verschwinden zu lassen.
Verschwiegenheit bleibt gewahrt. Ihre Daten liegen in Ihrem eigenen AWS-Konto (Amazon Web Services, die Cloud-Plattform von Amazon) in der EU, nicht im Account eines Anbieters, und werden nicht zum Training verwendet. Für Berufsgeheimnisträger kommt eine gesonderte Verschwiegenheitsvereinbarung hinzu (§ 203 StGB, § 43e BRAO).
Wird tatsächlich benutzt. Eingeführt mit dem ganzen Team statt nur mit dem KI-affinen Kollegen: Einweisung, Beispielfälle aus Ihren Akten, definierte Einsatzfelder, statt einer Lizenz, die nach drei Wochen niemand mehr öffnet.
Vier Bausteine. Sie beginnen mit einem.
Jeder Baustein lässt sich einzeln beauftragen, und am Anfang steht in der Regel das Starter-Paket. Ob und wann die anderen folgen, entscheiden Sie danach.
Starter-Paket
Der sichere Einstieg: Ihr eigenes AWS-Konto samt lokaler KI-Arbeitsoberfläche, berufsrechtlich sauber aufgesetzt.
- AWS-Verschwiegenheitsvereinbarung für Berufsgeheimnisträger (§ 203 StGB, § 43e BRAO)
- Sichere Konto-Einrichtung mit Hardware-MFA (Anmeldung nur mit zusätzlichem physischem Sicherheitsschlüssel)
- Anbindung an Claude Cowork (die Arbeitsoberfläche für Claude, das KI-Modell von Anthropic)
- Abnahme und Übergabe der Konfiguration
- Typische Dauer: 1–2 Wochen
KI-Agenten
Automatisierung wiederkehrender Aufgaben durch maßgeschneiderte KI-Agenten (Programme, die mehrere Arbeitsschritte selbstständig hintereinander ausführen).
- Bedarfsanalyse: „Was frisst Zeit?“
- Automatisierung individueller Arbeitsabläufe
- Testphase mit Feinabstimmung
- Weiterentwicklung auf Wunsch
Wissensdatenbank
Ihr Kanzleiwissen durchsuchbar und für Agenten nutzbar machen.
- Bestandsaufnahme der Datengrundlage
- Aufbau der Wissensdatenbank
- RAG-Implementierung (Nachschlagen in den eigenen Dokumenten vor jeder Antwort)
- Synchronisierung und Pflege auf Wunsch
Kontext-Ebene
Der lebende, situative Kontext, an dem der Agent zur Laufzeit ansetzt, ergänzend zur Wissensdatenbank.
- Bestandsaufnahme der Kontextquellen
- Zugriffs- und Vertraulichkeitsregeln
- Anbindung an Kalender, E-Mail und Kanzleisoftware
- Pflege und Feinabstimmung auf Wunsch
Lizenz beim Anbieter oder eigenes Konto.
Beide Wege führen zu einer berufsrechtlich vertretbaren KI-Nutzung. Sie unterscheiden sich darin, wem am Ende gehört, was aufgebaut wurde.
| Kriterium | Lizenz beim Anbieter | Eigenes Konto |
|---|---|---|
| Vertragspartner | Der Anbieter, der das Modell weiterreicht | AWS, direkt mit Ihrer Kanzlei |
| Preis je Modellabruf | Listenpreis zuzüglich Aufschlag, bei vergleichbaren Angeboten bis zu 20 % | AWS-Listenpreis, ohne Zwischenhändler |
| Laufende Kosten | Gebühr je Arbeitsplatz, unabhängig von der Nutzung | Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch, keine Platzgebühr |
| Modellwahl | Was der Anbieter integriert hat, oft mit Verzögerung | Jedes Modell, das in Ihrer Region freigeschaltet ist |
| Verschwiegenheit | Nach den Geschäftsbedingungen des Anbieters | Gesonderte Vereinbarung für Berufsgeheimnisträger (§ 203 StGB, § 43e BRAO) |
| Protokollierung | Was der Anbieter in seiner Oberfläche anzeigt | Vollständige Protokolle in Ihrem Konto, auswertbar je Berufsträger |
| Eigene Arbeitsabläufe | Leben in der Oberfläche des Anbieters | Liegen als Dateien in Ihrer Umgebung, lesbar und versionierbar |
| Beim Wechsel | Der Zugang endet, das Aufgebaute bleibt beim Anbieter | Konto, Konfiguration und Dokumentation bleiben bei Ihnen |
Die Gegenüberstellung beschreibt den Regelfall, nicht jedes einzelne Angebot am Markt. Welche Rechnung für Ihre Kanzlei aufgeht, hängt vor allem an der Zahl der Berufsträger und daran, wie intensiv tatsächlich gearbeitet wird. Für die Größenordnung genügen zwei Zahlen, die wir im Erstgespräch durchrechnen.
Unsicher, welcher Baustein zuerst? Das klären wir in 30 Minuten.
Erstgespräch vereinbarenDie Grundlage: berufsrechtlich verteidigbar und ohne Bindung an einen Anbieter.
Warum AWS Bedrock
Was Bedrock (der Dienst, über den AWS Sprachmodelle bereitstellt) für die berufsrechtlich sichere Nutzung mitbringt:
- Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung.
- Hosting in Deutschland oder der EU, technisch erzwungen über Service Control Policies (kontoweite Sperren, die auch ein Administrator nicht aufheben kann).
- Zugriffskontrolle (IAM) und Protokollierung (CloudTrail), Zertifizierungen u. a. ISO/IEC 42001 (Managementsysteme für KI), ISO 27001 (Informationssicherheit) und SOC (extern geprüfte Kontrollen des Dienstleisters).
- AWS-Verschwiegenheitsvereinbarung für Berufsgeheimnisträger (§ 203 StGB, § 43e BRAO).
- Direktbezug ohne Reseller-Aufschlag: Sie zahlen die AWS-Preise je Token (Abrechnungseinheit für verarbeiteten Text) unmittelbar. Bei vergleichbaren BRAO-konformen Angeboten fallen Aufschläge von bis zu 20 % an.
Warum Law Flow
- Beratung von einem Volljuristen mit technischem Schwerpunkt, keine generische KI-Agentur.
- Bewusstsein für Berufsrecht und Ihren Arbeitsalltag.
- Sie behalten alles: Architektur, Know-how und die Unabhängigkeit von Tools und Modellen.
- Vorführbar: Im Erstgespräch zeigen wir ein anonymisiertes Kundensetup im Betrieb, nicht nur Folien.
- Nachprüfbar: Unsere Open-Source-Bibliothek für Kanzlei-Workflows ist öffentlich: legal-ops-germany auf GitHub.
Notizen zu KI-nativer Kanzleiarbeit.
Erfundene Urteile im Schriftsatz: was KG Berlin und AG Köln von Anwälten verlangen
Zwei Gerichte haben KI-erfundene Fundstellen in Schriftsätzen gerügt. Die Prüfpflicht ist nicht neu, aber sie braucht jetzt einen festen Arbeitsschritt.
LesenAgentic AI in der juristischen Arbeit: was die Zahlen hergeben
Verbreitung, Abbruchquote, Hype-Ende: Was Thomson Reuters, Gartner und Forrester über agentische KI sagen und was daraus für Kanzleien folgt.
LesenKI und § 203 StGB: Cloud und LLM-Hosting in der Kanzlei
Wann dürfen Anwältinnen und Anwälte Mandantendaten an einen Cloud- oder KI-Dienst geben? § 203 StGB, § 43e BRAO und die Frage, wer Zugang zu den Daten hat.
Lesen
Recht und Technik aus einer Hand.
Elias Reiche ist Volljurist, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im IP/IT-Recht, Legal-Tech-Gründer und Student der Rechtsinformatik. Diese Verbindung aus juristischer Ausbildung und technischem Schwerpunkt prägt die Beratung.
Mit Law Flow begleitet er Kanzleien dabei, KI nicht nur einzuführen, sondern berufsrechtskonform und im Alltag tatsächlich nutzbar zu machen. Kein Vendor-Pitch, sondern Umsetzung, die im Mandat funktioniert. Law Flow ist dabei bewusst eine Ein-Personen-Beratung: Sie sprechen immer direkt mit dem, der baut.
Sprechen wir über den größten Hebel in Ihrer Kanzlei.
In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, wo er liegt. Die ersten zehn Minuten gehören Ihnen: wie Sie heute arbeiten, was konkret fehlt, wie viele Berufsträger betroffen sind, wer entscheidet und bis wann. Danach zeigen wir ein anonymisiertes Setup im Betrieb und sagen, welcher Baustein zuerst sinnvoll ist.
Im Anschluss bekommen Sie das schriftlich: eine Kurzeinschätzung auf einer Seite, mit dem empfohlenen ersten Baustein, dem Preis dafür und den Punkten, die vorher zu klären sind. Sie können sie intern weiterreichen, auch wenn Sie sich gegen uns entscheiden.
Erstgespräch vereinbarenLaw Flow ist eine Ein-Personen-Beratung. Sie sprechen mit dem, der die Einrichtung anschließend selbst durchführt. Deshalb nehmen wir nur so viele Kanzleien an, wie sich in dieser Aufstellung ordentlich begleiten lassen.
Wenn bei Ihnen ein Zeitpunkt feststeht, zu dem etwas laufen muss, nennen Sie ihn gleich zu Beginn. Dann wissen wir beide innerhalb der dreißig Minuten, ob es passt. Ist der Kalender voll, sagen wir das im Gespräch, statt einen Termin zu verschieben.
// 30 Minuten, kostenlos, per Video.